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Aus der vergangenen Saison 2009 & 2008
2009

31. Oktober
Ich arbeite gerade an einem Fotoalbum der abgelaufenen Saison.  In ein paar Tagen werde ich es zusammen mit einen Saisonrückblick veröffentlichen. Ich bitte um noch ein wenig Geduld.

2. Oktober
Saisonende
Seit ein paar Wochen habe ich meine Saison 2009 offiziell beendet und meinen ursprünglich geplanten Herbstmarathon abgesagt. Die Saison in der 2. Bundesliga zusammen mit dem Ironman in Frankfurt war für mich sehr lange und hart, so dass mir die Kräfte für einen ernsthaften Herbstmarathon fehlen. Stattdessen sammle ich nun in der Saisonpause all meine Kräfte um nächstes Jahr wieder voll angreifen zu können.
Die freie Zeit nutze ich momentan nicht nur um über die vergangene Saison zu reflektieren, mir Gedanken über die Ziele 2010 zu machen sondern auch um all den Sportarten, die im Sommer zu kurz kommen, nachzugehen.
Besonders viel Spaß machen mir ausgiebige Mountainbike Touren mit meinem Ghost RT Lector Team. Mitte dieser Woche war ich z.B. für 60 MTB km im Frankenwald bei Schwarzenbach am Wald. Ich kann das Mountainbike Zentrum am Fuße des Döbrabergs nur jedem wärmstens empfehlen. Insbesondere der SingleTrail Fun Park macht besonders Spaß und lässt Alpencross Feeling aufkommen.


GPS-Track der MTB7 Route im Frankenwald (offiziell ausgeschildert)

17. September
Helix Challenge und Schwarzenbacher Halbmarathon
Letzte Woche habe ich an gleich zwei Wettkämpfen teilgenommen. Am Donnerstag fiel der Startschuss zum Helix-Sprinttriathlon in Achum an der Heeresfliegerwaffenschule, wo ich momentan in der Hubschrauberführerausbildung bin. Beim Radfahren auf dem Flugfeld konnte ich den 15 Sekunden Rückstand vom Schwimmen nicht ganz aufholen aber auf der abschließenden Laufstrecke konnte ich mir den Sieg sichern.
Zwei Tag später habe ich mich kurzentschlossen noch für den Schwarzenbacher Halbmarathon naher meiner Heimat angemeldet. Auch wenn ich mit meiner Saisonpause bereits begonnen habe wollte ich den Halbmarathon deutlich unter 1:20h Laufen und anschließend über einen Start bei einem der zahlreichen Herbstmarathons nachdenken. Leider lief das alles nicht wie geplant, nach etwa 5km musste ich die Spitzengruppe laufen lassen und mit mir selbst kämpfen. Unzufrieden und erschöpft bin ich nach 1:20:55h als Neunter über die Ziellinie gelaufen. Zumindest habe ich mit meinem Teamkollegen Sebastian Koschel (1:24:50h) Platz 1 und 2 in der Wertung zum Oberfränkischen Meister belegt.

17. August
Rennbericht Pöhler Triathlon
Gestern bin ich zusammen mit Teamkollegen Tobias Schmutzler zu unserem letzten Triathlon in diesem Jahr nach Pöhl gefahren. Der Sprinttriathlon (0,75-20-5) in unsere Nachbarschaft bietet sich durch das besondere Flair der Talsperre Pöhl, der guten Organisation und der vielen Zuschauer jedes Jahr als Jahresabschluss an. Ich bin zwar angereist um meinen Sieg aus dem Jahr 2007 zu wiederholen,  war mir aber dennoch bewusst, dass das sicher nicht einfach werden würde.


Desto mehr habe ich mich gefreut als ich mich nach 1:04h im Zielsprint gegen Freund und Trainingskollegen Robert Rahnfeld aus Greiz durchsetzen konnte. Zwei Starts in Pöhl, zwei Siege - so kanns die nächsten Jahre gerne weitergehen. Tobias Schmutzler hat ebenfalls, trotz der Mitteldistanz vor 1 Woche, ein gutes Rennen abgeliefert und ist 7. in der Gesamtwertung (2. AK) geworden.
Website Pöhler Triathlon
Ergebnisse
Presseartikel des Vogtland Anzeigers

9. August
Rennbericht Erlanger Triathlon
Der heutige 20. Erlanger Mitteltriathlon lief wie erwartet solala. Zuerst waren 2 km im Rhein-Main-Donau Kanal zu Schwimmen bevor es für 80 leicht wellige Kilometer durch das Erlanger Umland ging. Die abschließenden 20 Laufkilometer waren bis auf eine 4 mal zu laufende Kanalüberquerung sehr flach und verliefen am Kanal und im angrenzenden Wald. Mit meinen Schwimmsplit war ich in anbetracht unnötiger Probleme mit meiner Schwimmbrille ganz zufrieden und konnte dann als etwa 4. auf die Radstrecke wechseln. Hier habe ich das Feld nach etwa 15 km ziemlich lange angeführen können. Vorbei war der Spaß aber als Frank Neumann und Andreas Dreitz an mir vorbeischossen und Sekunde um Sekunde gut machten. Nach dem Radfahren (2:00:44) lag ich noch auf dem aussichtsreichen 4. Platz aber der abschließende Lauf war diesmal ne echte Höllentour. Blutende Füsse machten mir ab Kilometer 6 schwer zu schaffen, so dass ich mich in 1:25:45 h langsam ins Ziel quälte. Das bedeutete den 11. Gesamtrang und Platz 2 in der Altersklasse hinter Bernd Zeulner aus Erlangen. Meine Gesamtzeit 3:52:03 h.
Alles in allem bin ich mit dem heutigen Ergebnis zufrieden. Die anderen waren heute vor allem auf der Laufstrecke ein gutes Stück schneller als ich. Zum Ersten mal habe im am Erlanger Triathlon teilgenommen und ich kann ihn euch nur wärmstens empfehlen. Noch nie bin ich im Ziel so gut verpflegt worden. Aber auch die Strecken sind gut ausgewählt und zuschauerfreundlich.
Diese Woche werde ich meine Füsse bestmöglich Pflegen um bei meinem diesjährigen Triathlon-Saisonabschlussrennen in Pöhl meinen Sieg von 2007 zu wiederholen.
Ergebnisse

7. August
Meine nächsten beiden Triathlontermine stehen fest. Durch die glückliche Rükgabe des Startplatzes von einem Vereinskollegen habe ich es noch in letzter Sekunde geschafft für den Erlanger Mitteltriathlon am kommenden Sonntag einen Startplatz zu ergattern. Ich bin zwar nicht speziell vorbereitet, dennoch werde ich mein bestes geben und versuchen vorne mitzukämpfen.
Eine Woche später werde ich zum zweiten mal beim Pöhler Talsperrentriathlon starten und versuchen meinen Sieg aus dem Jahr 2007 gegen Robert Rahnfeld zu verteidigen.

27. Juli
Sieg bei meinem Hofer Heimattriathlon
Rennbericht
Gestern früh um 11:15 Uhr war es so weit, Start zum 27. Hofer Gealan Triathlon am Untreusee über die klassische Kurzdistanz. Erst drei Wochen nach meinem Ironman wusste ich, dass ich sehr schnelle Beine brauche um meine Konkurrenten in Schach zu halten. Mit Andreas Dreitz und Dorian Wagner haben sich wahrlich starke Athleten angekündigt.


Quelle: Frankenpost.de

Die erste Teildisziplin lief ganz nach meinem Geschmack, im Wasserschatten von Tobias Schmutzler und Martin Kade konnte ich nach hervorragenden 18:27 Minuten den Untreusee mit der ersten Gruppe verlassen und mich bereits deutlich von den Konkurrenten absetzen. Den Radkurs bin ich, im Vergleich zu den letzten Jahren, etwas verhaltener angegangen, zu groß war die Angst beim Laufen völlig einzubrechen. Das war dann auch der ausschlaggebende Grund, dass ich mit nur 30 Sekunden Vorsprung auf Andreas Dreitz als Führender auf die Laufstrecke gewechselt bin. Von Anfang an war mir klar, dass das ein ganz enges Ding wird. Trotzdem sah es lange Zeit nach einem ungefährdeten Sieg aus, mein Vorsprung hatte sich bei etwa 35 Sekunden stabilisiert. Am letzten Berg, etwa 1,5 km vor dem Ziel, habe ich mir jedoch sehr schwer getan, die Beine waren bereits schwer wie Blei. Andreas schöpfte wieder Hoffnung und bescherte mir ein unglaublich hartes Finish indem ich mich mit nur 2 Sekunden Vorsprung vor ihm behaupten konnte. Auf Platz drei finishte Dorian Wagner aus Nürnberg. Tobias Schmutzler (Platz 6), Bastian Schatz (Platz 7) und Gerhard Schmutzler (Platz 8) komplettierten das hervorragende Ergebniss und unterstreichen damit die Schlagkräftigkeit unseres 2. Liga-Teams.
Meine Splitzeiten: 1:55:10 (18:27 – 58:31 – 38:12)
Ich bin total glücklich nach mehreren Anläufen endlich meinen Heimattriathlon vor fantastischer Kulisse und zahlreichen Fans und Zuschauern gewonnen zu haben. Ich danke euch allen für die tolle Unterstützung und die Glückwünsche.
Ergebnisse
Bilder
Presseartikel 1 
Presseartikel 2
Bilder der Frankenpost

22. Juli
Am kommenden Sonntag findet mein Heimattriathlon in Hof statt. Die Informationsbroschüre zu diesem Wettkampf ist unter folgendem Link zu finden.

21. Juli
Seit kurzem habe ich einen neuen Flitzer um auch in Zukunft Top Radzeiten abzuliefern. Das Lector SL der Firma Ghost aus Waldsassen ist ein Vollcarbon Rennrad, wiegt ~6,4 kg, ist mit der neuen Dura Ace ausgestattet und rollt auf den R-SYS Rädern von Mavic.

21. Juli
Rennbericht 2. Bundesliga Schluchsee
Vergangenen Samstag habe ich versucht meine Mannschaft beim Windschattenrennen der 2. Bundesliga Süd (Kurzdistanz) am Schluchsee zu unterstützen. Eines kann ich schon vorweg nehmen: Das war mein bisher schlechtester, härtester und beschi... Triathlon den ich je mitmachen musste. Schon beim Schwimmen hatte ich mehr damit zu tun Schläge einzustecken als vorwärts zu kommen. Beim Radfahren konnte ich mich zwar bis auf Platz 4 vorkämpfen, der Regen und die Kälte machte den Athleten aber mächtig zu schaffen. Ich bin bei den rund 10°C quasi komplett erfroren. Zu guter Letzt musste ich auf der dritten und abschließenden Runde der mangelnden Regeneration anch dem Ironman Tribut zollen. So hat es in der Endabrechnung nur für den enttäuschenden neunten Platz gereicht. Damit ist die Saison der 2. Bundesliga beendet, nächstes Jahr werde ich angreifen, versprochen.

10. Juli
Auch wenn ich die Uni schon seit drei Monaten verlassen habe ist es nun endlich amtlich. Mein Zeugnis zum Dipl.-Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik ist eingetroffen. Ich freue mich sehr, mal sehen was ich damit noch alles anfangen kann.

9. Juli
Rennbericht IRONMAN Germany
Mein Saisonhöhepunkt ist inzwischen Geschichte und ich bin überglücklich meine gesteckten Ziele erreicht zu haben.
Bereits am Donnerstag habe ich zusammen mit den beiden Freunden und ebenfalls startenden Athleten Sebastian Koschel und Sebastian Bauer Quartier in Zentrumsnähe bezogen. Von hier aus konnten wir uns konzentriert vorbereiten, die Strecke besichtigen und das Wettkampfmaterial vorbereiten. Für die nötige Lockerheit und gute Stimmung haben neben meiner Musikanlage auch die mitgereisten Freunde Meta, Chris, Heli und Michi gesorgt (Danke, ihr wart echt geil).
Sonntag um 7 Uhr ist es dann jedoch ernst geworden. Gleich zu Beginn bin ich voll losgeschwommen und konnte so dem Gerangel im Wasser aus dem Weg gehen. Nach 49:15 Minuten bin ich dem mörderisch heißem Langener Waldsee entstiegen und die Sanddüne hochgerannt. Nachdem ich 15 Minuten nach der ersten Startgruppe starten musste habe ich gleich die Kette nach rechts gelegt und versucht Druck zu gegeben. Gefühlt habe ich mich sehr gut, meine Bedenken, dass ich die Krankheit vom Kulmbacher Triathlon verschleppt habe könnte haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. Nach 20 km jedoch DER SCHRECK schlechthin – Reifenpanne, warum auch immer! Leider hatte ich große Probleme mit meinen nassen Händen die Ventilverlängerung abzubekommen. Die Streckenposten wollten mir partout nicht helfen – Disqualifikationsgefahr!!! So eine Sch… dacht ich mir. Nun sind alle vorher überholten wieder an mir vorbeigetigert. Nach gefühlten 15 Minuten und realen 6-7 min konnte ich dann widererwarten frisch bereift weiterfahren. Meine Wut war groß - jetzt blieb die Kette erst recht rechts. Nach etwa 4:53 h habe ich dann schließlich 8 Minuten später als geplant die zweite Wechselzone erreicht.
Nun habe mir selbst einen riesen Druck gemacht, unbedingt wollte ich unter 9 Stunden bleiben. Dazu musste ich einen 3:10 Marathon laufen. Ich lief mit einem Puls über 150 los und konnte diesen zum eigenen Erstaunen über alle vier Laufrunden hochhalten. Schließlich bin ich nach 3:08 h auf die Zielgerade eingebogen und habe mein Finish am Römer in 8:56h ausgiebig gefeiert. Auch ein Toilettenbesuch und drohende Krämpfe konnten mich auf meinem Weg zum Ziel nicht mehr aufhalten.
Alles in Allem bin ich sehr glücklich mit dem 23. Gesamtrang und dem 3. Platz bei der IRONMAN Europameisterschaft in der AK25 meine Ziele erreicht zu haben. Ich weis aber auch, dass ich, abgesehen von der Panne, noch mehr drauf habe und bereits dem nächsten IRONMAN entgegenfiebere. Zum Ende bedanke ich mich bei allen Fans auf der Strecke oder vorm Live Ticker, bei den Sponsoren und vor allem bei meinen Eltern.

Verbrauchszahlen für 9 h Ironman: ~ 22 Power Gel 
                                                   ~12 Tütchen Salz und 4 Salt Sticks 
                                                   ~ 25 Becher Cola
Ergebnisse

6. Juli
                                Yeeeeeeeeeeeeeeehhhhaaaaaaaaaaaaaaaaaa

8:56:07 bei den Ironman Europameisterschaften in Frankfurt
- Platz 3 in der AK25 und 23. Overall -

Ein Rennbericht, was wie geschmiert lief und warum ich so lange für den Reifenwechsel gebraucht habe, folgen in Kürze. Jetzt wird erst einmal bei der Siegerehrung gefeiert !!!

25. Juni
Jetzt sind es nur noch 10 Tage bis zu meinem Saisonhöhepunkt auf den ich seit Anfang November 2008 hintrainiere - der IRONMAN Germany. Die letzte Woche konnte ich noch einmal 20 Trainingsstunden sammeln und meine Krankheit vollständig auskurieren. Meine Trainingswerte passen wieder und ich gehe nun optimistisch in die Rekompensationsphase. Seit dieser Woche tapere ich gezielt - regenerative Einheiten stehen im Vordergrund.

13 Juni 14:25 Uhr
Rennbericht Mönchshof Triathlon (Bayrische Meisterschaften)
Der heutige Tag war nicht wirklich optimal für mich. Ich bin gut aus dem Wasser rausgekommen und konnte beim Radfahren, nach einer kurzen Kolission mit dem Absperrgitter, zügig auf die Spitze der 1 Minute früher gestarteten Regionalliga (ich bin Bayernliga gestartet) aufschließen. Als Erster bin ich dann auf die abschließende Laufstrecke am Flussufer eingebogen. Mit der anfänglichen Euphorie war es aber nach einem knappen Kilometer vorbei. Zwei Gehpausen und die Motivation war dahin innerlich habe ich aufgegeben. Der Verstand hat mir gesagt, dass es keinen Sinn macht weiterzulaufen, im Sinner der Ligamannschaft habe ich mir dennoch einen Ruck gegeben und mich mit Ironmanpuls bis ins Ziel geschleppt. Grund für diese Formschwäche ist wohl eine noch nicht auskurierte Erkrankung. Der Besuch der Höhenkammer (simulierte 8500m) der Bundeswehr zwei Tage zuvor hat wohl sein übriges dazu getan.
Mir egal, nach einem schlechten Wettkampf kommt ein guter Wettkampf, und das ist der IRONMAN Germany in Frankfurt in drei Wochen. Das soll mir recht sein.

10. Juni
Rennbericht 2. Bundesliga Süd in Darmstadt
Zusammen mit meinem Team war ich am vergangenen Wochenende beim zweiten Wettkampf der 2. Bundesliga in Darmstadt. Im Rahmen des Bürgerpark Triathlons galt es eine Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe zu absolvieren. Obwohl ich in der vergangenen Woche viel trainiert hatte fühlte ich mich relativ fit und war ganz gespannt mal wieder ein Draftingrennen zu absolvieren.
Beim Schwimmen im 50m Becken des Darmstädter Nordbades musste ich auf unserer Bahn leider die Pace machen. Dabei wäre es mir doch viel lieber gewesen im Strudel mitzuschwimmen. Tja, nix wars, beim Radfahren habe ich mich mit ~20 weiteren Athleten in der zweiten Radgruppe wieder gefunden. Leider war ich nicht fit genug um auszureissen und auf die 5 führenden Athleten aufzuschliessen, ich habe aber stets versucht das Tempo hochzuhalten, so dass die Nachfolger nicht aufschließen. Das hat ziemlich gut geklappt so dass ich als etwa 11. auf den abschließenden 5,.. km Lauf gehen konnte. Meine diesjährig gute Laufperformance hat sich auch hier wieder angedeutet. Mit einer schnellen Laufzeit konnte ich noch ein paar Plätze gut machen und auf den 8. Platz vorlaufen.
Ergebnisse (S.31 ff)
Bilder


Das TEAM: Basti - Ich - Domi - Gerhard - Tobi


Beim abschließendem Lauf: Platzregen und Anstrengung
sind deutlich zu erkennen

1. Juni
Gesamtsieg beim BAUR Triathlon in Altenkunstadt
Gestern habe ich meinen verspäteten Saisoneinstieg beim BAUR Triathlon in Altenkunstadt gegeben. Mein Ziel war es den Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Genau wie 2008 auch ist die Schwimmstrecke wegen der niedrigen Wassertemperatur (14°C) auf 1000m verkürzt worden. Dank meinem neuen G-Range bin ich nach 1000m mit einem kleinen Vorpsrung als Zweiter wohl gewärmt aus dem Wasser gestiegen. Auf dem Radpart bin ich gleich auf Angriff gefahren und habe versucht mein Radstärke zu nutzen. Wieder habe ich es geschafft dank der schnellsten Radzeit ein Polster von 1:40 min mit auf die Laufstrecke zu nehmen. Den konnte ich dann auch bis ins Ziel verteidigen. Nach 1:53:20 bin ich als Erster vor Andreas Dreitz in Waismain durchs Ziel gelaufen. Meine Teamkollegen Stefan Opel (2:05:03 / 22. Gesamtrang) und Jonas Laubmann (2:05:54 / 24.Rang) leiferten ebenfalls ein starkes Rennen ab. Zu dritt haben wir, das GEALAN Tri Team IfL Hof, uns den zweiten Rang in der Mannschaftswertung hinter ASC Kronach-Frankenwald erkämpft. Bilder folgen noch diese Woche.
Zeitungsbericht
Zu den Ergebnissen


Zieleinlauf in Weismain


TOP 3 Gesamt

28. Mai
Bald ist es soweit. Am Sonntag eröffne ich beim BAUR Triathlon in Altenkunstadt meine Triathlonsaison 2009 und versuche den Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Meinen neuen Neoprenanzug, den Sailfish G-Range, bin ich inzwischen mehrfach im offenen Gewässer geschwommen. Ich muss sagen - ich bin begeistert. Noch nie hatte ich so leichte Arme, ich bin daher recht zuversichtlich am Sonntag mit der Führungsgruppe aus dem Wasser zu kommen.
Unterdessen haben inzwischen meine letzten intensiven Trainingswochen für den IRONMAN Germany begonnen. Mit der Startnummer 2314 werde ich am 5. Juli um 7 Uhr am Start stehen. Leider bin ich, warum auch immer, nicht in der ersten Startgruppe - aber überholen macht ja auch Spaß :-)

17. Mai
Nun wird es langsam Zeit für eine positive Nachricht - Meine Knieverletzung ist inzwischen verheilt und ich stehe bereits 2 Wochen wieder im Training. Diese Woche war ich zur Lauf- und Radleistungsdiagnostik beim Sportmedizinischen Institut in Warendorf. Die Ergebnisse sind sehr gut und zeigen mir, dass mich die 2-wöchige Verletzungspause im Hinblick auf Frankfurt nicht allzuweit zurückgeworfen hat. Meine Schwelle liegt beim Radfahren etwa 30 Watt höher als im vergangenen Jahr und auch die Laufleistung lässt auf eine deutliche Steigerung schliessen.  
Den Einstand in die diesjährigen Saison werde ich verletzungsbedingt erst am 31.5. beim BAUR-Triathlon in Altenkunstadt geben. Eine Woche später muss ich beim Sprintdistanzrennen der 2. Bundesliga in Darmstadt beweisen, dass ich nicht nur lange sondern auch schnell laufen kann.

28. April
Leider hat mich seit den letzten Trainingsintensiven Tagen mit meiner Mannschaft in Cesenatico  (Bericht zum Trainingslager gibt es auf der Website von Bastian Schatz) das Verletzungspech eingeholt. Seit nunmehr zwei Wochen habe ich komplette Trainingspause, in der Hoffnung, dass die Reizung (???) im Knie verheilt und ich bald wieder mit sanftem Training beginnen kann. Das stimmt mich nicht gerade optimistisch im Hinblick auf die bald beginnende Saison, aber vielleicht vergehen die Schmerzen auch schneller als erwartet.
Meine neue Dienststätte Bückeburg gefällt mir sehr gut. Der Lehrgang macht Spaß, erfordert jedoch auch eine Menge Einsatz und Organisationsvermögen um Dienst, Sport und ausreichend Schlaf unter einen Hut zu bringen.

24. April
Dieses Jahr bin ich erstmals auch im Team Erdinger Alkoholfrei. Ich freue mich sehr von der Firma Erdinger in diesem Jahr unterstützt zu werden. Mir konnte nichts besseres passieren als Werbung für mein Lieblingsweissbier machen zu dürfen.

18. April
Vergangenes Wochenende habe ich zusammen mit meinem Teamgefährten Sebastian Koschel unsere Triathlonmannschaft beim Trainingslager in Cesenatico besucht. Damit sich die lange Anreise auch auszahlt haben wir an diesem Osterwochenende fleißig Radkilometer gesammelt. Gleich am ersten Tag, beim Zwischenstopp am Gardasee, habe ich die Distanz einer erweiterten Seenumrundung etwas unterschätzt, so dass es 185 km statt 120 km geworden sind :-( . Gut dass mir Sebastian das nicht übel genommen hat und mit mir am Sonntag zur Königsetappe aufgebrochen ist. Auf dem Plan stand die Ronda del "Nove Colli" mit 9 Bergen mittleren Schwierigkeitsgrades verteilt auf rund 225 km.

29. März
Sieg beim Lauf "Rund um die Ködeltalsperre" am heutigen Sonntag - Im Endspurt des Halbmarathons konnte ich mich heute gegen Harald Schricker durchsetzen und gewann die Halbmarathonwertung mit 1:16:16 Stunden.
Das war sogleich ein erfolgreicher Abschluss einer sehr intensiven Trainingswoche mit 120 Laufkilometern und ~25 Trainingsstunden. Ab morgen heisst es erst einmal "die Füße hoch", bevor ich dann in zwei Wochen zu einem viertägigen Kurztrainingslager nach Cesenatico zur Mannschaft fahre.
Nach dem heutigen Testlauf und dem Trainingslager in den Vereinigten Emiraten fühle ich mich deutlich besser als im Vorjahr. Ich denke ich bin auf einem guten Weg in Richtung Ironman Germany. 

22. März
Ich habe die Galerie mit Bildern von meinem Trainingslager in den VAE erweitert.

14. März
Mein erstes Trainingslager in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nun Geschichte. Zusammen mit Daniel, Martin, David, Steffen, Marco, Alex, Faris und Wolfgang habe ich in der Wüste bei rund 35°C die Ersten Radgrundlagen gesammelt. Knapp 1500 Radkilometer und über 100 Laufkilometer konnte ich in diesen 11 Tagen sammeln. Ich fühle mich formtechnisch sehr gut und bin mir sicher mich in diesem Jahr deutlich steigern zu können.
Bilder werde ich in Kürze online stellen.

28.Februar
Gestern bin ich aus dem Trainingslager aus Sonthofen zurück gekommen. Im wunderschönen, tief verschneiten Allgäu war ich hauptsächlich Laufen und Schwimmen sowie das eine oder andere mal auch Skaten. Mit 22 Trainingsstunden in diesen fünf Tagen fühle ich mich nun gut vorbereitet für mein zweiwöchiges Radtrainingslager in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zusammen mit der Trainingsgruppe werde ich bei 40°C und Sandsturm Radgrundlagen legen und meine Laufform ausbauen. Soweit möglich werde ich euch mit News auf dem laufenden halten.

27. Februar
Ich habe es geschafft meinen absoluten Brillen- und Helmfavoriten als Partner zu gewinnen. Dieses Jahr werde ich mit dem Top-Material der Firma Rudy Project meine Wettlämpfe bestreiten.

19. Februar
Die Firma Newline wird mich im kommenden Jahr im Textilbereich unterstützen. Ich bin sehr froh mit dem Dänischen Sportbekleidungshersteller einen sehr guten und verlässlichen Partner gewonnen zu haben.

6. Februar
Meine Mannschaft, das Team der 2. Bundesliga des GEALAN Tri Team IfL Hof, hat ab sofort eine eigene Webpräsenz.

4. Februar
Die australische Firma Skins unterstützt mich ab sofort mit Topprodukten im Bereich Kompressions- und Regenerationsbekleidung. Zur Website von Skins.

21. Januar 2009
Rennbericht Coolman Wintertriathlon
Ich hatte schon einmal angekündigt dass ich dieses Jahr Skatingtechnisch ziemlich gut in Schuss bin. Erstens weil die diesjährige Schneelage ziemlich gut ist und zweitens weil ich entsprechend Zeit hatte intensive Skatingtage einzulegen. Aus diesem Grund habe ich mich dieses Jahr erstmals dazu entschlossen bei einem Wintertriathlon teilzunehmen und in gewisser Weise Neuland zu betreten.
Mein Respekt vor dem Rennen und der Konkurrenz war, wie bei wohl jedem Greenhorn, anfangs ziemlich groß. Da war ich schon stark überrascht, als ich nach der ersten von vier Laufrunden wieder auf die Spitzengruppe aufschließen konnte und als Fünftplatzierter auf den Mountainbikekurs ging. Die Bedingungen sind zwischenzeitlich ziemlich schwierig geworden (sehr starker Wind, Schnee, Kälte und Nässe). Das machte den Radpart nicht unbedingt einfacher, aber insgeheim habe ich mich gefreut, denn meine Mountainbiketechnik ist nicht die Schlechteste. Zumindest hat es mich nicht, wie meinen ständig wieder auffahrenden Konkurrenten, viermal hingepackt. Mein herausgefahrenes Zeitpolster lies mich als Drittplatzierter zuversichtlich auf die Skatingstrecke wechseln (den viertplatzierten hat es kurz vor dem Wechsel ein letztes mal gelegt). Leider musste ich auf der letzten der drei Skatingrunden noch drei Athleten passieren lassen, so dass ich auf dem 6. Gesamtrang ins Ziel gekommen bin. Überrascht war ich nochmals, als ich erfuhr, dass ich die neuntbeste Skatingzeit hatte, obwohl mir die Umstellung vom MTB auf die Skier ziemliche Probleme bereitete.
Letzten Endes bin ich in einer Zeit von 1:46:31 Deutscher Meister der Altersklassen M20-29 geworden. Die ersten drei der Gesamtwertung zählen zur Kategorie der Elite.
Rückblickend war das eine brutal harter Wettkampf bei dem ich bis an die Grenzen gegangen bin. Das ist auch der Grund, weswegen ich diese Woche eine außerplanmäßige Ruhewoche einlege.
Ergebnisse:   AK-Wertung     Gesamtwertung

20. Januar 2009
Das Gesundheitszentrum Vollert in Hof unterstützt ab sofort die Triathlonmannschaft der IfL Hof in der 2. Bundesliga. Mehr dazu im Register "Sponsoren".

18.Januar 2009
Kurzinfo vom Coolman Wintertriathlon:
Heute bin ich bei den Deustchen Meisterschaften im Wintertriathlon in Freudenstadt am Start gewesen. Dank eines sehr guten Lauf- und Radsplits bei schwierigen Bedingungen konnte ich mir den Titel des Deutschen Meisters im Wintertriathlon der AK 20-29 sichern. Im gesamten Feld bin ich auf Rang 6 eingelaufen.
Ein Rennbericht folgt die Tage.
Ergebnisse: www.coolman-wintertriathlon.de
 

31. Dezember
Heute führte mich meine Letzte Trainingseinheit im Jahr 2008 zum Silvesterlauf nach Tanna. Zusammen mit Bastian und Tobi habe ich eine Mannschaft gebildet und die 10km Strecke in Angriff genommen.
Trotz 13 Stunden Training in den vergangenen 4 Tagen bin ich guter Dinge an den Start gegangen und habe versucht mein Bestes zu geben. Gereicht hat das für den 5. Platz in 35:58 Minuten. Beim Endspurt musste ich dem harten Training Tribut zollen und verlor so den erhofften Podesplatz. Tobias Schmutzler wurde Siebter in einer neuen Bestzeit von 36:24 Minuten.
Fest steht, dass es ein gelungener Jahresabschluss war. Jetzt möchte ich noch auf diesem Weg allen Freunden, Bekannten und Unterstützern einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins Sportjahr 2009 wünschen.

30. Dezember
Die vergangenen drei Tage standen ganz im Zeichen des Wintersports. Zusammen mit Skatingbegeisterten Triathleten der IfL Hof war ich einmal im Fichtelgebirge und zweimal in Oberwiesenthal im Erzgebirge Skaten.
Die Loipen waren wunderbar präpariert. Der Schnee war insbesondere in Oberwiesenthal reichlich und auch die Sonne hat sich so oft wie möglich sehen lassen. Rundum gute Bedingungen also.
Da meine Skatingform inzwischen überraschend gut ist und ich mich auf den schmalen Brettern richtig wohl fühle werde ich einen Start bei den Deutschen Wintertriathlon Meisterschaften in Freudenstadt am 18. Januar fest einplanen.


von links: Robert, Sabi, Michael, Tobi, Ich, Lisa und Konrad

14. Dezember
Gestern fand die 3. Veranstaltung der Wintertriathlonserie an der UniBw München statt. In 43:34 Minuten konnte ich mir mit großem Vorsprung den Gesamtsieg vor Norman Carl sichern. Die Strecke war schneebedeckt und glatt, dementsprechend konzentriert musste man beim 5-Runden-Radkurs sein.
Meine momentane Form ist der Jahreszeit entsprechend gut. Die kommende Woche wird eine Belastungswoche sein, bevor es in der anschließenden Weihnachtswoche viel Gutes zu Essen gibt.
Ergebnisse

3. Dezember
Heute fand die 2. Veranstaltung der ZHS-Crosslaufserie statt. Da ich letzte Woche eine Ruhewoche gemacht hatte konnte ich mir eine bessere Zeit als beim 1. Lauf erhoffen. Am Ende standen 26:16 min (7,4km 90HM) auf der Uhr. Das war der 3. Platz. Ich bin zufrieden und guter Dinge bei der nächsten Veranstaltung im Januar erstmals unter 26 Minuten zu laufen. 

2. Dezember
Auf dem neuen Flyer von Energysource werde ich auf einem Bild zu sehen sein. Das Bild zeigt mich bei einem Spiroergometrietest auf dem Radergometer.

1. Dezember
Am vergangenen Wochenende bin ich im Allgäu in die Wintersaison 2008/09 gestartet.
In Oberjoch im Tannheimer Tal und an der Skiflugschanze in Oberstdorf konnte man bereits auf bestens präparierten Loipen Skaten.  

25. November
Ich bin nun wieder stolzer Besitzer eines Mountainbikes. Den zahlreichen Wintertriathlons steht ab sofort nichts mehr im Wege. Die Ausrede "zu viel Schnee" zählt ab sofort nicht mehr.
Ghost hat mit dem RT Lector Team ein wirklich hervorragendes Marathon-Fully im Programm. Carbonrahmen, Fox-Dämpfer, Shimano XT Schaltung und Ritchey Anbauteile veredeln dieses Bike. Die ersten Testfahrten waren erfolgreich - ich bin begeistert.


Ghost RT Lector Team 2009

20. November
Gestern bin ich bei der 1. Veranstaltung der ZHS-Crosslaufserie im Olympiapark an den Start gegangen. Ziel war es am fünften Lauftag in Folge eine harte Einheit zu absolvieren - das ist mir sehr gut gelungen. Nach 26:41 Minuten, 7,4 Kilometern und 90 Höhenmetern bin ich ziemlich kaputt ins Ziel eingelaufen. Für den ersten Trainingswettkampf im ersten 4-Wochenblock der Saison bin ich mit der Leistung zufrieden.

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 2008


4. November

4. November
Unglaublich aber wahr
Bereits am Flughafen Köln angekommen haben wir heute erfahren, dass der Flug zur Crosslaufmeisterschaft in Polen gecancelled wurde. So bin ich jetzt bereits wieder in München und trainiere wie gewohnt weiter.

27. Oktober
In der Frankenpost ist der Hawaii-Bericht mit der Überschrift "Meer, Wind und Krämpfen getrotzt" erschienen.

21. Oktober
Das große Rennen auf Hawaii ist nun seit bereits 10 Tagen Geschichte. Ich habe mich sehr gut erholen können.
Mein nächster Wettkampf steht nun auch schon wieder vor der Tür. Seit heute weiß ich, dass ich in der 45. KW mit einer Auswahlmannschaft der Luftwaffe zum internationalen Crosslauf-Vergleichswettkampf nach Poznan/Polen fliegen werde.
Mein Hawaii-Tagebuch ist nun unter dem entsprechenden Link in der linken Taskleiste zu finden.

20. Oktober
Rennbericht Hawaii
Das Rennen liegt nun gut eine Woche zurück, es wird Zeit über darüber zu berichten und ein kleines Resümee zu ziehen.
Da am Raceday in Kona stets ziemlich viel Trubel zu erwarten ist sind wir rechtzeitig vom Appartement aufgebrochen und standen bereits 2,5 Stunden vor Rennbeginn beim Bodymarking an. Das war super, denn so hatte jeder genug Zeit sich in aller Ruhe vorzubereiten. Bis zum Startschuss um 7 Uhr habe ich das Bike präpariert, mich gelockert, dem ZDF ein Interview gegeben (war anscheinend nicht passend – kam zumindest nicht im Fernsehen) und „tschüss“ zur Family, zur Tante und zu den Begleitern gesagt. Die letzten zehn Minuten vor dem Start waren geprägt von Positionskämpfen an vorderster Front und einem ständigen Ankämpfen gegen die Strömung. Mit dem Kanonenknall kam jedoch die Erlösung.
Mein Schwimmpart war akzeptabel, vor dem Hintergrund dass ich mir gesagt habe lieber etwas zu langsam als zu schnell zu schwimmen. Beim Radfahren, meiner wohl stärksten Disziplin, wollte ich dann den Hammer auspacken. Doch schon nach rund 30 Kilometern musste ich ihn wieder einpacken. Ich hatte gemerkt, dass heute nicht viel drin ist. Von Beginn an tat ich mir schwer die Herzfrequenz auch nur annähernd auf die Höhe der aerob-anaeroben Schwelle zu bringen. Einige Konkurrenten sind an mir vorbeigefahren so dass ich von Platz 3 in der AK nach dem Schwimmen auf den 7. Platz abgerutscht bin. Klar, wir hatten dieses Jahr wieder brutal starke Seitenwinde bei Hawi und auf dem Rückweg stets Gegenwind, aber den hatte ja jeder. Krampfansätze auf den letzten 60 Kilometern haben mich indes auch nicht gerade positiv gestimmt einen schnellen Marathon zu laufen.
So war es dann auch, direkt bei Abgabe des Rades musste ich die erste Dehnpause einlegen. Mit einigen Dehnpausen bin ich nun humpelnd durch T2 gelaufen und habe mich bereits geistig auf einen sehr langen Marathon eingestellt. Die ersten 20 Marathonkilometer waren die Hölle, ständig musste ich aufpassen keine Krämpfe zu bekommen – leider gelang mir das nicht immer. Die Palani Road hinauf habe ich dann im Schneckengang genossen, aufgeben wollte ich jedoch nicht. Aufgemuntert hat mich hier, dass mir zugerufen wurde dass auch Wolfgang Teuchner und einige andere AK-ler ähnliche Probleme haben. Auf dem Queen K Highway lösten sich schließlich meine Krämpfe und ich war mir nun sicher den Marathon zu Ende laufen zu können. Nach 9:51:10 Stunden bin ich überglücklich auf die Zielgerade am Alii Drive eingebogen und habe den Zieleinlauf genossen.
Abschließend kann ich resümieren, dass meine großen Probleme auf der Radstrecke und beim abschließenden Lauf auf meine zu geringe und vor allem auch zu lockere Vorbereitung zurück zu führen sind. Seit Beginn an der Vorbereitung musste ich einen guten Kompromiss zwischen der Diplomarbeit, den Diplomprüfungen und der Hawaiivorbereitung finden. Auch wenn ich mein Ziel der Top 5 nicht erreicht habe bin ich Angesicht dieser Umstände sehr glücklich bei einer Weltmeisterschaft den 7. Platz belegt und das Rennen in einer akzeptablen Zeit nach Hause gebracht zu haben. Das und viele viele weitere wertvolle Erfahrungen kann mir nun keiner mehr nehmen. Es bleibt wohl Gesetz, dass man beim ersten Start auf Hawaii nicht gerade seine Bestleitung abgeben kann – ich wollte es nicht glauben.
Ich bedanke mich für die vielen Glückwünsche auf der Website, per SMS am Telefon oder sonst wie. Am 15. Juli 2009 gibt es ein Wiedersehen beim Ironman Germany in Frankfurt.

Das Video von meinem Finish ist unter folgendem Link zu sehen (Meine Startnummer eingeben und "Watch me finish" ansehen):

http://ironman.com/events/ironman/worldchampionship/?show=tracker&rid=172&year=2008



 

Tagebuch Hawaii 2008

17. Oktober
Schöne grüße aus San Francisco. Am ersten Tag war ich zu Fuss unterwegs und habe mir Fisherman´s Wharf, Union Square, Oakland Bay Bridge, Macy´s, die Cable Cars, Pier 39, ... angesehen.
Heute habe ich mein Rental Bike über Stock und Stein geschickt. Nicht einmal vor dem einen oder anderen Singletrail wurde es auf der 75 km Tour geschont. Die Tour ging über Presidio, die Golden Gate Bridge, den Old Mill Park  und wieder zurück über die Marine Headlands.
Morgen Nacht steht der Heimflug an.




15. Oktober
Die ersten Wunden des Wettkampfes sind inzwischen wieder verheilt. Ich fliege morgen nach San Francisco und mache mir dort noch ein paar schöne Tage. Im Anschluss werde ich meinen Rennbericht bloggen.
Auf dem Bild flüchte ich zusammen mit George unterm Schutz eines Tisches vor dem Regen. Bei der Awards Ceremony ist leider nichts trocken geblieben. Unseren Altersklassenweltmeister Georg Anstett haben wir dennoch gebührend gefeiert (LuLu´s).




9:51:10, hiermit habe ich mein Lehrgeld bezahlt. Unter den gegebenen Umständen bin ich jedoch zufrieden



10. Oktober
Interessante Startnummer

WG-Kollegen:
51, Hans Mühlbauer, Profi
77, Georg Anstett
646, Dirk Lonnemann
797, Michael Krüger
1182, Uwe Grädler
1771, Ich

Agegroup M18-24:
1782, Romaine Guillaume, Zweitplatzierter des IM France
1785, Wolfgang Teuchner, hat einen starken Raddruck

Weitere Freunde:
294, Reinhold Humbold
579, Roland Schumacher
918, Sven Langeleh
1398, Alexander Blank, TSV Hof


10. Oktober
Nun sind es keine 24 Stunden  mehr bis zum Wettkampf, die Spannung steigt langsam. Da ich nicht viel zu verlieren habe kann ich ganz gut damit umgehen. Gestern Abend bei der Nudelparty ist es mir zum ersten mal kalt den Buckel herunter gelaufen. Die Feier war schön gemacht und das Essen war ausreichend und gut.
Momentan bereite ich meine Wechselbeutel vor und putze mein Bike ein letztes mal. In drei Stunden fahren wir zum Check-in nach Kona. Heute Abend werde ich noch eine Liste mit den Startnummern vieler Freunde online stellen. 
Dirk, ebenfalls ein WG-Kollege, bloggt übrigens auch täglich. Unter http://diridirk.blogspot.com findet ihr seinen Blog mit zahlreichen Berichten und auch Bildern.




8. Oktober
Heute ist in Kona nicht wirklich viel passiert. Das morgendliche Schwimmtraining um 7 Uhr ist bereits zur Routine geworden, ebenso das gelegentlich auftauchen vereinzelter Schildkröten. Mir wurde von Sven L. sogar berichtet, dass er heute einige Delfine beim Schwimmtraining gesichtet hat.
Die Wettkampfbesprechung im King Kamehameha Hotel fand bereits heute Nachmittag statt. Die wichtigsten Regularien sind wohl, dass man stets 7 Meter Abstand zum Vordermann halten muss (seitlicher Abstand ist egal), der Überholvorgang max. 20 Sekunden dauern darf und dass dem Überfahren des Mittelstreifens die Disqualifikation folgt.
Mein Rad ist nun Rennfertig, die Schläuche habe ich neu aufgeklebt, die Schaltung eingestellt und das Ersatzmaterial ist "aerodynmaisch" verstaut.
Jetzt geht es nochmal fix ins Lava Java, bye.

7. Oktober
Heute morgen waren wir in der Captain Cook Bay schwimmen. 1,6 km durch einen gefluteten Vulkankrater bis zum James Cook Denkmal und wieder zurück. Wie gewohnt war die Unterwasserwelt schön, bloß Delfine haben wir leider keine gesehen.
Um 10 Uhr hat die Startunterlagenausgabe begonnen. Abgesehen davon, dass man noch einmal extra 10 $ für die Tageslizenz zahlen muss wird es von Jahr zu Jahr weniger, was man als Athlet bekommt. Eigentlich eine Unverschämtheit.
Die Nationenparade am Nachmittag hat mir gut gefallen. Ich selber bin nicht mitgelaufen, habe mir das Spektakel lieber als Zuschauer angesehen habe.

6. Oktober
Heute morgen habe ich zusammen mit Hans Mühlbauer den neuen Sailfish Swimsuit in Empfang nehmen dürfen. Beim ersten Testschwimmen hat er sich sehr gut angefühlt, insbesondere meine Hüfte ist nun deutlich steifer. 50 Stück gibt es von dieser speziell für Hawaii 2008 limitierten 3/4-langen Version.

5. Oktober
Seit kurzen ist mir nun auch meine Startnummer bekannt. Die 1771 ist die Nummer die mir hoffentlich Glück bringen wird (je Jünger die AKs desto höher die Nummern).

5. Oktober
Seit gestern Abend bin ich wieder auf Big Island. Die letzten drei Tage auf der Insel Oahu habe ich sehr genossen. Am ersten Tag war ich mit Teilen der Familie in der Hanauma Bay Schnorcheln und an der Südküste der Insel unterwegs. Hanauma Bay ist ein alter Vulkankrater der durch das herausbrechen einer Seite mit Wasser geflutet wurde und nun einer der schönste Schnorchelstrände Oahu´s ist. Abends haben wir uns eine Longboard Pizza bei  Don Ho gegönnt.
Am Tag drauf stand die Dole Ananasplantage, Hawaiis größter Soldatenfriedhof im Punchbowle Crater sowie der Northshore Surfer HotSpot Haleiwa auf dem Programm. Beim Mittagessen habe ich Bekanntschaft mit einem Hawaiianer geschlossen der Deutschland bald besuchen möchte - nur um seinen RS4 auf dem Nurburgring auszufahren.
Der dritte Tag bot mir die Gelegenheit am Fuße des Diamond Head am Waikiki Beach surfen zu gehen. Abgesehen davon, dass ich nun einen aufgeriebenen Oberkörper und Oberarme habe hat das auch überraschend gut geklappt. Auf dem Bild ist Duke Kahanamoku zu sehen, er gilt als Gründer des Wellenreitens.

2. Oktober
Von Donnerstag bis Samstag werde ich einen kleinen Kurztrip auf die Insel Oahu unternehmen. Da ich die letzten beiden Tage Radfahren war ist es für mich kein Problem das Bike in Kona stehen zu lassen und die kommenden drei Tage lediglich Schwimmen und Laufen zu gehen. Daneben steht für mich natürlich noch Pearl Harbour und der eine oder andere Surfversuch am Waikiki Beach auf dem Programm. Ich freu mich schon :)


Am Pier von Kona (Im Hintergrund eines  von meist mehreren Kreuzfahrtschiffen die hier immer auftauchen und den schönen Blick trüben)

1. Oktober
Der zweite Tag auf Big Island ist nun fast vorbei. Und ich muss sagen, er hatte bereits die eine oder andere Überraschung für mich auf Lager.
Beim morgendlichen Schwimmtraining sind uns zum ersten mal Riesenschildkröten begegnet. Der Dicke der Moosschicht auf dem Panzer nach zu urteilen hatten Sie auch schon einige Jahre auf dem Buckel. Desweiteren waren heute erstmals auch die Größten des Triathlonsports am Pier zu sehen.
Nach dem Mittag bin ich mit Dirk zusammen zum Radfahren aufgebrochen. 105 km standen am Ende auf meinem Tacho. Hinwärts konnte ich auf dem Highway mit ordentlich Rückenwind leicht einen 40er Schnitt fahren. Wie ihr euch vorstellen könnt war der Rückweg dementsprechend langsam. Auf halber Strecke half ich Sandra Wallenhorst mit meiner Luftpumpe aus - kurze Zeit drauf hat es mich dann selber erwischt.
Platten sind auf der Insel leider keine Seltenheit, weil die Athleten angewiesen sind auf den "Shoulders", wo verdammt viel Dreck liegt, zu fahren. Zur eigenen Sicherheit wagt es auch kein Athlet auf dem Fahrstreifen zu fahren.


Der lange Weg nach Hawi

30. September
ALOHA ! ! ! Nun bin ich nach gut 24 Stunden kurzweiliger Reisezeit gut auf Big Island angekommen. Bei den Zwischenzielen in Denver und San Francisco konnte ich leider nicht viel mehr sehen als jeweils den Flughafen von innen und den einen oder anderen Blick auf die Rocky Mountains aus der Vogelperspektive.
Was die Zeitverschiebung angeht ist der 50. Bundesstaat der USA übrigens 12 Stunden hinter der MESZ zurück. 
Heute morgen ware ich zusammen mit dem Rest der Heeresauswahl beim morgendlichen Schwimmtraining am Pier. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt nur wenige Athleten schon vor Ort sind war es bereits sehr schön. Nachmittags ging es auf eine kleine Eingewöhnungsradtour auf dem Queen Kaahumanu Highway sowie in die eine oder andere Shopping Mall.
Die Temperaturen liegen momentan bei rund 31° Celsius bei sonnigen bzw. leicht bewölktem Himmel.
So, das wars fürs Erste. Beim nächsten mal habe ich bestimmt auch das eine oder andere interessante Bild anzubieten.


Die ersten Wunden des Wettkampfes sind inzwischen wieder verheilt. Ich fliege morgen nach San Francisco und mache mir dort noch ein paar schöne Tage. Im Anschluss werde ich meinen Rennbericht bloggen.
Auf dem Bild flüchte ich zusammen mit George unterm Schutz eines Tisches vor dem Regen. Bei der Awards Ceremony ist leider nichts trocken geblieben. Unseren Altersklassenweltmeister Georg Anstett haben wir dennoch gebührend gefeiert (LuLu´s).

25. September
Ab sofort habe ich auch ein Gästebuch online. Ich freue mich über jeden Eintrag. Der Link ist in der Fusszeile zu finden.

21. September
Eine Woche ist es nun noch bis ich mich auf den langen Weg nach Hawaii mache. Ganze 19 Stunden reine Flugzeit werde ich vor mir haben wenn ich am Montag den 29.9. am Franz Josef Strauß Flughafen in München einchecke.
Mit meiner Vorbereitung bisher bin ich recht zufrieden. Kommende Woche werde ich noch einmal sehr viel Radfahren, bevor im Anschluss zwei Wochen auf den Höhepunkt hin getapert wird. Allen treuen Trainingsfreunden darf ich bereits an dieser Stelle verraten, dass ich plane ein Hawaii-Tagebuch zu führen.

18. September
Gestern hatte ich ein Kurzinterview mit den Machern der Website tri4u.de. Hört doch einfach mal rein was ich zum Thema Hawaii 2008 zu sagen hatte.

11. September
Heute ist in der Frankenpost ein Hawaii-Vorbericht mit dem Titel "Richters größtes Abenteuer" erschienen. Artikel lesen

08. September
Nachtrag: Rennbericht Triathlon Hof
Das diesjährige Triathlonrennen vor heimischer Kulisse am Untreusee war so, wie man sich es als Athlet wünscht. Sonnig, spannend und überraschend.
Zusammen mit Tobias Schmutzler und Robert Rahnfeld bin ich etwa 1:30 Minuten nach Jan Sibbersen aus dem Wasser gestiegen. Diesen Rückstand galt es in der prallen Sonne auf der Radstrecke wieder gut zu machen und eventuell auch einen Vorsprung heraus zu fahren. Der erste Plan ging zur Überraschung von Jan bereits nach 20 Kilometer bei der Ortsdurchfahrt Nentschau auf. Absetzen konnte ich mich jedoch nicht, hartnäckig heftete sich Jan an meine Fersen und lies bis zur Wechselzone nicht mehr los. Nach einigen Führungswechseln und spannenden Zwischenspurts endete das Rennen schließlich nach knapp zwei Stunden mit einem Endspurtsieg für Jan - mir blieb nach 2007 auch 2008 wieder nur der zweite Platz.
Nichtsdestotrotz war ich glücklich ein solch spannendes Rennen gezeigt zu haben.
Ergebnisse
 

05. September
Die ersten beiden Wochen meiner Hawaiivorbereitung sind nun fast vorbei. Es war nicht immer einfach das Lernen auf die anstehenden Diplomhauptprüfungen und das Training unter einen Hut zu bringen - aber es war möglich. Nun ist Zeit ein kurzes Fazit zu ziehen:
Auch wenn mir der Wiedereinstieg ins Training in der letzten Woche sehr schwer gefallen ist, so habe ich mich in dieser Woche im allgemeinen schon deutlich besser gefühlt. Das intensive Schwimmtraining der letzten Woche hat auch bereits Früchte getragen. Ich kann nun wieder behaupten, dass ich Wassergefühl habe und die Zeiten im Becken können sich auch wieder sehen lassen. Diese Woche setzte ich einen Laufschwerpunkt. Daher werde ich auch nicht über 20 Trainingsstunden pro Woche hinaus kommen.
Das Training sowie die Motivation passt - jetzt freue ich mich schon rießig auf mein Debüt beim IM Hawaii.

03. September
Nachtrag: Rennbericht CISM Euro Cup
Der Militärtriathlon Cup mit integriertem CISM-Euro Cup im Rahmen des Sassenberger Feldmarktriathlons sollte am 03.Aug mein vorläufiger Saisonabschluss seien, bevor ich mich nach einer erholsamen Pause der ernsthafte Vorbereitung auf den Ironman Hawaii am 11.Okt stelle.
Fünf Wettkämpfe in sechs Wochen mit dem Ironman Nizza zu Beginn haben meine Erwartungen auf ein sehr gutes Rennen im voraus stark gedämpft. Der Schwimmpart im Feldmarksee verlief für meine Verhältnisse katastrophal, so dass ich rund 1,5 Minuten Rückstand auf dem Bike gut machen musste. Das hat ganz gut geklappt, so dass ich mit gut einer halben Minute Vorsprung auf die Konkurrenz aus Russland, Niederlanden und Lettland in die Strafbox wechseln konnte, wo mir Sportskamerad Robert Rahnfeld bald Gesellschaft leisten sollte. Warum eine Zeitstrafe fragt ihr euch? Keine Ahnung, vielleicht war ich zu schnell? Die abschließenden 10 Laufkilometer konnte ich meiner Verfassung entsprechend  (6. Wettkampf in 7 Wochen) abspulen. Das Resultat kann sich sehen lassen: 4. Platz in der CISM-Euro Wertung  sowie schnellster deutscher Militärtriathlet unter allen knapp 200 gestarteten Soldaten.
Ergebnisse

01. September
Ein erster Teile meiner Galerie ist nun online. Weitere Bilder zur noch laufenden Saison folgen.

26. August
Nachdem ich nun aus meiner Saisonpause und dem Urlaub wieder zurück bin beginnt für mich mit dem heutigen Tag die Vorbereitung auf den Iroman Hawaii.

25. August
Meine neue Website ist nun endlich online.
Viel Spaß beim durchstöbern.

Ich habe die Galerie mit Bildern aus Hawaii erweitert.